Drawn Together is amazing.
Ich habe in letzter Zeit angefangen darüber nachzudenken, wie phänomenal das Internet eigentlich wirklich ist!
Überlegt doch mal: Informationen über Informationen & damit meine ich nicht so langweiligen Kram, wie geschichtliche Ereignisse oder so.
Zum einen hätten wir da ICQ: a place to stalk people.
Richtig interessant wird dieses als Chat getarnte Programm nämlich erst dann, wenn man plötzlich die Möglichkeit hat zu sehen wer denn alles deine Aways liest. Leute, die dich nicht kennen & die du seit deinen Chatanfängen in der Liste hast, ehemalige Freunde, Exfreunde etc. pp. Ganz wichtig ist dabei natürlich, dass diese Leser & Leserinnen sich zwar die Mühe machen, deine witzige Abwesenheitsnachricht zu lesen, aber wenn es darum geht zwei einfache Buchstaben wie zB "H" und "I" verkrampfen sich plötzlich ihre Finger. es ist ein Trauerspiel.
Ich kann es natürlich niemandem übelnehmen, denn meine aways sind schon der Hammer. Kleine Meisterwerke, voller Inspiration. Ich lese sie selbst alle 3 Minuten.
Darüberhinaus gibt es ja auch noch solche tollen Seiten, wie diese hier. Hier kann nun wirklich jeder schreiben was er will & jeder kann es lesen. Ob es dich nun interessiert oder nicht ist dabei eher unbedeutend.
Mal ehrlich, ich kann euch ja hier einen erzählen & nichts davon stimmt. Zum Beispiel könnte ich sagen: "Hallo. Ich heisse Michaela, bin 21 & habe ein Drogenproblem." Ich könnte natürlich ebenso verschweigen, dass ich rauche, trinke & faul bin & einfach sagen, ich wäre super intelligent, bekäme nur Einsen & würde das Haus nur verlassen, um mir neue Bücher zu kaufen. (Hahaha. Als wenn mir das auch nur EINER glauben würde. ich befürchte nämlich, dass man mir schon ansieht, dass ich...nunja....bin wie ich nunmal bin.)
Man kann ein Bild von sich selbst vermitteln, bei dem jeder, der dich persönlich kennt, nur den Kopf schütteln würde.
Oftmals vergisst man dabei aber, dass hier Dinge überzeugen werden, um sich selbst interessant zu machen. Beispiel:
Anstatt zu schreiben: "Dann bekam XY eine kleine Ohrfeige." schreibt der moderne "Bloger" sicherlich:
"& dann kam es zu einer HAMMER Schlägerei & ich mittendrin." (Jetzt nur mal so als Beispiel.) Das nennt sich dann Entertainment. Denn wer will schon lesen, dass ich jetzt lernen muss?! Interessiert doch keine Sau, nicht mal mich selbst.
Ohja, das Internet ist wirklich ein Spielplatz für alle, die nichts besseres zutun haben, als sich mit den Leben anderer zu beschäftigen. (Zeigt ruhig mit dem Finger auf mich, denn ich gehöre dazu.)
Ich versuche es mal hier, da ich einfach keine Lust auf den ganzen html-Kram habe & es mir ja eigentlich nur ums Schreiben geht.
Es hat sich eigentlich nichts bzw. nicht viel getan in meinem Leben. So kurz vorm Abi (März '07 geht es los) hat man ja keine andere Wahl als die Schule ernst zu nehmen.
Dinge, die ich allerdings nicht ernst nehmen kann:
Menschen, die ohne dabei ein schlechtes gewissen zu bekommen, als "intellektuelle Snobs" bezeichen kann
Ich meine jene unter euch, die auch in ihrer Freizeit Wörter wie "Obligatorik" oder auch "Redundanz" benutzen. 'Hallo? Was willst du von mir?' denkt sich da jedes gradlinig denkendes Wesen. Es gibt einfach diesen Zeitpunkt, an dem wirklich jeder bereits bemerkt hat, dass du intelligent bist. Danach ist es doch auch ok. Du musst es mir nicht immer wieder unter die Nase reiben. I GOT IT, OK?! Schön, wenn du einen 5seitigen Text bereits nach 2 Minuten zusammenfassen kannst. Ich kann es nicht. Deswegen bist du nicht besser & ich nicht schlechter. Just shut the fuck up! (Kleine Anmerkung: Diese Menschen sind sehr leicht zu enttarnen, auch wenn sie sich verstecken. Oftmals tragen sie anzugähnliche Fetzen in der Schule & umgeben sich mit Menschen, die ihrem IQ nicht gewachsen sind. Sicherlich erwischt ihr sie zuhause mit einem Wörterbuch, in dem sie sich weitere Begriffe heraussuchen, mit denen sie euch dann am darauf folgenden Tag beweisen, dass sie euch geistig überlegen sind.)
Menschen, die Dinge sagen wie "Geilomat" oder noch besser "Fuckomat!"
Muss ich dazu wirklich noch was sagen? Situation: Ihr unterhalten euch über ein beliebiges Thema, sagen wir "die Obligatorik der gegenwärtigen Redundanz". & plötzlich ertönt es von hinten, es durch fährt euch wie ein rostiges Schwert. "Ja. Die Oblikatorik finde ich auch total geilomat!" Zu diesem Zeitpunkt bleibt euch nur noch eins: Flucht. Sonst droht die Gefahr in den reißenden Sumpf aus "-omat"-Endungen gesogen zu werden.
Pervers-OMAT, Krass-OMAT, Zigarettenaut-OMAT (haha. bin ich witzig, huh?)
Und das wollen wir ja nun nicht. Vorteil allerdings: Wenn ihr solche Wörter verwendet findet sich in eurer Nähe sicher schnell ein intellektueller Snob, der sich dadurch noch klüger fühlt. Ein unschlagbares Team ist geboren.
oh, it's a pleasure.